Gewusst wie: Die neue Einführungs-App für mobile Endgeräte und PC

Egal ob alter Hase oder völliger Neuling – bevor man bei StattAuto hinters Steuer steigt, braucht man eine kurze Einführung zum Wie, Wo und Was. Bislang gab es eine persönliche Einführung von unserem Kundenservice, für die Neukunden ins Kundencenter in Kiel oder Lübeck kommen mussten. Ab sofort geht das ganz bequem am Smartphone oder Tablet für Lübeck bzw. für Kiel. In unserer neuen Web-App finden Sie alle wichtigen Informationen zur Buchung und Nutzung unserer Flotte, zu den Tarifen und Rechnungen und Tipps, was Sie im Falle eines Unfalls/Schaden tun müssen. Auch langjährige StattAuto-Teilnehmer finden dort wichtige Hinweise für Situationen und Ereignisse, die während der Nutzung eintreten können. Sind noch Fragen offen, stehen wir Ihnen natürlich weiterhin persönlich zur Verfügung.

Vereinfachte Online-Anmeldung für Neukunden

Wir haben das Verfahren zur Anmeldung von Neukunden vereinfacht und beschleunigt. Interessierte können uns Ihre Daten über unsere Homepage zukommen lassen und brauchen nach Überweisung der Probekaution nur noch die Unterlagen in der Geschäftsstelle abzuholen. Wenn Sie also Freunde, Nachbarn oder andere Bekannte für StattAuto werben möchten, weisen Sie sie gerne auf diese neue Möglichkeit hin. Wir freuen uns über Ihre Empfehlung! Sie selbst profitieren von einem verbesserten Angebot, denn ein größerer NutzerInnenkreis eröffnet allen mehr Möglichkeiten. (siehe Beitrag zu neuen Stationen).

Rückschau Jubiläum: 25 Jahre StattAuto!

Am 24. März mussten wir uns einmal selbst in den Mittelpunkt stellen. Was 1992 von Ehrenamtlichen als Genossenschaft mit zwei Fahrzeugen gestartet wurde, bietet heute mehr als 3.600 Menschen in Lübeck und Kiel eine Alternative zum eigenen Auto. Ein Vierteljahrhundert - das sollte gefeiert werden! Das fand auch der Lübecker Bürgermeister Bernd Saxe, der StattAuto in seiner Begrüßungsrede im Werkhof mit einem Lob bedachte. Sowohl die Hansestadt Lübeck als auch die Landeshauptstadt Kiel sind inzwischen mit vielen Bereichen Kunde bei StattAuto und nutzen das Angebot für Dienstfahrten ihrer Mitarbeitenden.

Michael Glotz-Richter, Bremer Referent für nachhaltige Mobilität, hielt einen spannenden Vortrag zur Zukunft der Mobilität. In dem kleinen Bundesland sind die Vorteile des CarSharing für die Stadt und ihre Einwohner bereits sichtbar: Straßen sind weniger zugeparkt, so dass Müllabfuhr und Feuerwehr besser durch die engen Gassen kommen und Flanieren wieder Freude macht, Bauherren sparen Kosten, wenn sie CarSharing-Stellplätze zur Verfügung stellen, und es gibt das ambitionierte ‚Aktionsprogramm 2020‘: Spätestens in drei Jahren sollen in Bremen 20.000 Kunden CarSharing nutzen. Die Zukunft ist laut Glotz-Richter autonom und elektrisch. Ob das autonome Fahren bereits zum fünfzigsten StattAuto-Jubiläum die Straßen erobert haben wird, wagte er allerdings noch nicht zu versprechen. Die rege Diskussion mit dem Publikum zeigte, dass der Referent mit dem Thema definitiv den Nerv der Zeit getroffen hatte.

Während der Umbaupause nutzten Gäste die Möglichkeit ein Elektroauto zu testen. Anschließen ging es weiter mit Musik und einem leckeren Buffet. Die Band Triologue traf mit ihren jazzigen Elementen den richtigen Ton. Mit ihren Sketchen brachte das Impro-Theater Instant SL die Gäste wie gewohnt zum Lachen. DJ Jens Ketelsen ließ den Abend mit Tanzmusik vom Mischpult und Klavier ausklingen. StattAuto möchte sich auf diesem Wege nochmals herzlich bei allen Mitgliedern und Kunden, die durch ihre CarSharing-Nutzung statt eines eigenen Pkws eine stadtverträglichere Mobilität befördern, für ihre Treue bedanken.

Quernutzung in anderen Städten

Fahren Sie gerne mit der Bahn und möchten gelegentlich ein CarSharing-Fahrzeug in einer anderen Stadt nutzen? Diesen Wunsch können Sie sich ganz einfach mit Ihrer Kundenkarte bei unseren Partnern im Buchungsverbund (cambio, Stadtmobil…) erfüllen. Wie Sie Fahrzeuge in anderen Städten buchen, erfahren Sie in unserem Blog-Beitrag auf der Homepage.

Auch in Städten, die nicht unserem Buchungsverbund angeschlossen sind, können Sie Fahrzeuge von Partnerorganisationen nutzen, sofern diese Mitglied im Bundesverband CarSharing (bcs) sind. Eine Übersicht aller CarSharing-Städte finden Sie auf der bcs-Homepage. Bei Interesse rufen Sie unseren Kundenservice an oder teilen Sie uns Ihre Buchungswünsche per Email mit, möglichst jedoch ein paar Tage im Voraus, damit wir noch alles für Sie organisieren können.

Google-Maps: Navigation zu StattAuto-Stationen

In Google-Maps sind alle StattAuto-Stationen hinterlegt und einfach zu finden, wenn man den Begriff „StattAuto-Station“ eingibt und im Umkreis sucht (Kiel bzw. Lübeck). Lassen Sie sich dorthin routen, wenn Sie den Weg noch nicht kennen (zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auch mit dem Auto bzw. Bus).

Ladungssicherung bei Transportern

Bei einem Umzug o.ä. werden Möbel meist stehend transportiert. Damit die Ladung beim Bremsen nicht verrutscht oder ein Schrank umkippt, sichern Sie größere Gegenstände bitte mit Hilfe von Spanngurten. Die Transporter sind extra mit Zurr-Ösen ausgestattet, um Schaden sowohl am Transportgut als auch am Fahrzeug zu vermeiden. Besorgen Sie sich rechtzeitig Spanngurte (im Fahrzeug sind keine, da diese leider regelmäßig „verschwinden“). Wir bitten um Beachtung, anderenfalls droht eine erhöhte Selbstbeteiligung wegen grober Fahrlässigkeit. Für Bauschutt, Laub, Sand und ähnliches Transportgut verwenden Sie bitte immer Behälter und beseitigen Sie eventuelle Reste (Verschmutzungen).

Haftung bei Fehlbetankung

In letzter Zeit ist es leider ein paar Mal zu Fehlbetankungen gekommen. Ob Sie ein Dieselfahrzeug mit Benzin betanken oder umgekehrt:

Moderne Motoren vertragen keine Beimischung eines anderen Kraftstoffs!

Sobald Sie einen Irrtum bemerken, starten Sie keinesfalls den Motor bzw. halten Sie sofort an bzw. schalten Sie den Motor aus und verständigen Sie die Buchungszentrale.

Es drohen Reparaturen von mehreren Tausend Euro, die von keiner Versicherung übernommen werden! In diesem Fall von grober Fahrlässigkeit haften Sie für den gesamten Schaden, auch wenn Sie ein Sicherheitspaket abgeschlossen haben sollten. Falls Sie unsicher bezüglich des richtigen Kraftstoffs sind, achten Sie auf den Aufkleber am Tankdeckel bzw. schauen Sie im Bordbuch bei den Tankkarten nach. Dort ist die richtige Sorte vermerkt (in der Regel Super bleifrei oder Diesel).

Euro-Navis in allen neuen Clios

Wenn Sie im Sommer Urlaubsfahrten, die ins Ausland gehen, machen möchten, können Sie nun gezielt Renault Clios und den Scenic mit Navis, die Europakarten haben, buchen. Sie werden die entsprechenden Fahrzeuge auf der neuen Autoliste finden oder mit dem Filter „Euro-Navi“ in der Buchungsmaske suchen können.

Neuigkeiten aus Kiel

- Neue Stationen

Zu Mitte Mai ist die Inbetriebnahme von drei neuen Stationen mit jeweils zwei Fahrzeugen (VW Up und Renault Clio) geplant:

  • Bernhard-Minetti-Platz
  • Dammstr. (Nähe Exerzierplatz)
  • Metzstr. (vor Blumenladen, Höhe Hasseldieksdammer Weg)

Außerdem eröffnen wir noch zwei zusätzliche Stationen mit je zwei Fahrzeugen auf dem Kieler Ostufer (Ellerbek):

  • Julius-Brecht-Str. 15 (ab Mitte Mai, in Kooperation mit der WBG Kiel-Ost)
  • Tilsiter Platz (ca. Ende Juni)

CAR.LOS!“: Ausnahmegenehmigungen für das Parken

Eine Reihe von Kunden haben bereits das im vergangenen Sommer eingeführte flexible CarSharing-Angebot „CAR.LOS“ ausprobiert. Im Gegensatz zu den stationsgebundenen Fahrzeugen haben die 12 VW Up keinen fest zugeordneten Stellplatz, sondern werden auf freien Parkplätzen im Stadtgebiet abgeholt und wieder abgestellt (in einer festgelegten „Kernzone“). Seit November dürfen die CAR.LOS-Autos auch auf ansonsten kostenpflichtigen Parkplätzen (kosten-)frei parken. Dies regelt eine Ausnahmegenehmigung der Stadt Kiel im Rahmen eines Verkehrsversuchs, deren genauen Bestimmungen Sie im Fahrzeug finden (siehe Bordbuch) oder hier.
In der Regelung sind bis auf Weiteres Bewohnerparkzonen leider nicht enthalten (abgesehen von den wenigen Besucherparkplätzen)! Wir hoffen auf eine Änderung in der Zukunft, wenn eine erste Evaluation des Angebotes stattgefunden hat. Ebensowenig erlaubt ist das Abstellen auf Marktplätzen wie dem Blücherplatz und an anderen Stellen, wo durch eine entsprechende Beschilderung nur ein temporäres Parken gestattet ist (z.B. Wilhelmplatz während des Jahrmarktes).
Hier noch einmal ein kurzer Überblick der Sonderregelungen zur CAR.LOS-Nutzung für alle, die sich noch nicht gut mit dem „Free-floating“ auskennen:

  • Ein CAR.LOS wird nur für 30 Minuten „reserviert“, damit niemand ihn wegschnappt, während man sich auf den Weg zum Auto begibt. Überschreitet man die halbe Stunde, wird CAR.LOS wieder für andere Nutzer freigegeben („clear booking“), und es wird ein Euro berechnet (für das Blockieren des Fahrzeugs). Anderenfalls zählt nur die genutzte Zeit (im 30-Minuten-Takt).
  • Bei Fahrtbeginn ist CAR.LOS zunächst für 72 Stunden gebucht, danach wird er wieder als „buchbar“ angezeigt. Eine Nutzung ist also möglich von einer halben Stunde bis zu 3 Tagen, ohne dass Sie zu Beginn ein konkretes Buchungsende angeben müssen. Falls Sie aus wichtigem Grund einmal die 72-Stunden-Frist nicht einhalten können, nehmen Sie unbedingt Kontakt mit der Buchungszentrale auf. Es muss dann eine neue Buchung angelegt werden.

Achten Sie bei der Rückgabe darauf, dass Sie CAR.LOS wieder in der „Kernzone“ abstellen. Außerhalb entstehen Ihnen zusätzliche Kosten von mindestens 8 Euro („Randzone“) bzw. ggf. 75 € (z.B. auf dem Ostufer/Gaarden), weil dann ein Techniker das Fahrzeug in die Kernzone zurückführen muss. Während der Nutzung jedoch können Sie überall hin fahren, solange Sie die Fahrt nicht mit Ihrer Kundenkarte beenden.

Für die trennscharfe Zuordnung zu einer bestimmten Zone werden die GPS-Daten aus dem Fahrzeug vom System in eine Google-Maps-Adresse aufgelöst. Leider sind die Google-Daten nicht hundertprozentig auf dem aktuellsten Stand (z.B. in neu bebauten Gebieten wie dem Wissenschaftspark). Hier kann es zu Ungenauigkeiten von mehreren Hundert Metern kommen, die darüber entscheiden, ob CAR.LOS in der Kern- oder in der Randzone steht. Im Zweifel entscheidet immer die Email, die das Buchungssystem automatisch versendet, wenn CAR.LOS außerhalb der Kernzone zurückgegeben wurde. Schauen Sie deshalb immer in Ihre Mails, falls Sie an der Grenze des Gebietes parken und die 8 Euro-Gebühr vermeiden wollen. Wenn Sie das Auto schon abgestellt hatten und es selbst wieder in die Kernzone zurückbringen, erhalten Sie eine entsprechende Gutschrift.
Weitere Informationen finden Sie auf der CAR.LOS-Homepage.

Frei Parken Plakette“: Strengerer CO2-Grenzwert von 100 g/km

Seit März 2017 gilt ein strengerer CO2-Grenzwert für die sogenannte „Frei Parken“-Plakette, mit der emissionsarme Fahrzeuge zwei Stunden kostenfrei auf bewirtschafteten Flächen in Kiel parken dürfen. Durch die Verschärfung fallen leider auch einige Kleinwagen bei StattAuto aus der Befreiung heraus. Achten Sie deshalb bitte auf die Plakette rechts unten auf der Windschutzscheibe, wenn Sie die Regelung in Anspruch nehmen wollen. Bei der Buchung können Sie einen Filter setzen, wenn Sie nur Fahrzeuge mit einer „Frei Parken Plakette“ reservieren wollen.

Neuigkeiten aus Lübeck

Jetzt auch 7-Sitzer für Lübeck

Ein von mehreren Kunden gehegter Wunsch geht jetzt auch in Lübeck in Erfüllung: Ab Juni gibt es für Familien mit mehreren Kindern und größere Gruppen an der Station MUK in eine preisgünstige Alternative zu den 9-Sitzer Kleinbussen. Der Ford Transit Connect hat sieben (5+2) Sitze. Auf den zusätzlichen Sitzen können auch Erwachsene Platz nehmen, wenn es nicht gerade (mit viel Gepäck) auf die Langstrecke gehen soll. Er fährt in der "Extra"-Klasse. Die Preise liegen wie in der Klasse "Kombi" bei 3,50 € pro Stunde im Tarif "Mobil" bzw. 2,60 €/h im Tarif "Mobil+").

Elektroauto an der Universität mit höherer Reichweite

Ursprünglich wollten wir den Renault Zoe aufgrund zu geringer Auslastung von der Universität abziehen. Jetzt unternehmen wir stattdessen einen neuen Anlauf mit einem Modell mit höherer Kapazität und Reichweite (im Realbetrieb unter günstigen Bedingungen über 300 km!). So werden auch Fahrten nach Kiel (oder Hamburg) und zurück ohne Zwischenladung möglich. Wir hoffen dadurch auf vermehrte Fahrten u.a. von mehreren Uni-Instituten, die bisher auf andere Fahrzeuge ausweichen mussten, wenn sie dienstliche Terminen in der Landeshauptstadt wahrzunehmen hatten.

Neue Stationen

Travemünde erhält wieder eine StattAuto-Station. Der neue Besitzer des Strandbahnhofs unterstützt die Idee des CarSharing und vermietet uns ab Mai zwei Stellplätze. Ab dem Sommer könnte auch Kücknitz als weißer Fleck von der (CarSharing-)Landkarte verschwinden. Wir sind im Gespräch mit der Hansestadt Lübeck über die Einrichtung einer Station mit zwei Fahrzeugen am Kirchplatz, die u.a. den Mitarbeitenden der Hansestadt für Dienstfahrten zur Verfügung stehen sollen.

Ausbau der Kooperation mit dem Lübecker Bauverein: Elektroauto für Karlshof

In der Luisenstraße erneuert der Lübecker Bauverein seinen Wohnungsbestand und ermöglicht StattAuto, sein CarSharing-Angebot in Karlshof auszuweiten. Zum Sommer 2017 (voraussichtlich im August) ist zunächst die Stationierung eines Renault Zoe geplant. Zur Zeit laufen Gespräche mit einem Ladesäulenbetreiber über die Errichtung der Ladeinfrastruktur. Ab Frühjahr 2018 soll ein weiterer Kleinwagen (Mini-Klasse) hinzukommen.