Bereits im Juni 2020 hat StattAuto 20 elektrische VW e-Up bestellt, die in diesem Sommer ausgeliefert wurden. Trotz der langen Lieferzeit der Fahrzeuge konnten noch nicht alle Ladesäulen an mehreren neuen Standorten fertiggestellt werden. Nach und nach werden die Fahrzeuge zugelassen und an die Stationen gestellt. Wo bisher zwei Renault Zoe standen, ist jetzt auch jeweils ein e-Up zu finden, der in der günstigen Mini-Klasse abgerechnet wird.

VW ist mit dem 61 kW starken Kleinwagen ein großer Wurf gelungen. Von außen sind zunächst keine größeren Unterschiede zum Benziner festzustellen, abgesehen vom Tankdeckel, der durch eine Ladeklappe an gleicher Stelle ersetzt wurde. Sobald man jedoch den Zündschlüssel herumdreht, hört man erst einmal… nichts! Was bei der ersten Fahrt eine kurze Irritation hervorruft, stellt sich beim Fahren als sehr angenehm heraus: Die Abwesenheit jeglicher Brummgeräusche. Das Auto beschleunigt zügig und rollt hervorragend. Es lädt zum „Surfen“ ein, wenn man vorausschauendes Fahren liebt. In Anbetracht seiner mit 32 kW nicht übermäßig großen Batterie ist die Reichweite hervorragend. Über Land sind 250 km mit einem „Streichelfuß“ kein Problem. Ein Stromverbrauch von rund 10 kWh/100 km ist durchaus machbar! Damit ist der e-Up hervorragend geeignet für Wochenendausflüge in der Region oder auch für Touren in ganz Schleswig-Holstein bzw. nach Hamburg oder Lüneburg.

Gut zu wissen:

  • Es gibt einen USB-Anschluss zur Aufladung von Smartphones oder anderen Geräten.
  • Das angeschlossene Ladekabel lässt sich durch eine Taste im Cockpit lösen oder durch nochmaliges Drücken der „Öffnen-Taste“ auf dem Fahrzeugschlüssel.

Clio E-Tech

Als Nachfolger des lange Zeit sehr beliebten Clio Diesel haben wir uns für das Vollhybridmodell Clio E-Tech entschieden, das über eine kleine 1,2 kW Batterie verfügt. Diese wird beim Fahren ständig nachgeladen (u.a. beim Ausrollen und durch die Rückspeisung von Bremsenergie). Wie der Renault Zoe verfügt der Clio Hybrid über eine Automatik-Schaltung, die sehr einfach zu bedienen ist. Das Fahrgefühl ist sehr angenehm und fast so dynamisch wie bei einem Elektroauto. In der Stadt können bei mäßigem Tempo längere Strecken elektrisch zurückgelegt werden. Insbesondere in Stausituationen bzw. beim Stop and go in der Stadt ist das häufige Anfahren spielend einfach und komfortabel. Aber auch über Land können längere Abschnitte im Elektromodus zurückgelegt werden, wenn nur das Tempo gehalten werden muss. Beim Beschleunigen schaltet sich deutlich hörbar der Benzinmotor hinzu. Auf ersten längeren Testfahrten kamen wir auf Benzinverbräuche unter 5 Liter/100 km. Auch auf der Autobahn macht der neue Clio eine gute Figur und ist sparsam bei Geschwindigkeiten bis 130 km/h. Der Benzindurst steigt jedoch rapide bei längeren Autobahnfahrten im hohen Tempo. Dies ist nicht der bevorzugte Einsatzbereich von Hybridfahrzeugen, sondern von Autos mit Dieselmotor. Etwas gewöhnungsbedürftig ist das große Display, über das u.a. das Radio und die Navigation gesteuert werden. Hier wird der Drehknopf von herkömmlichen Autoradios vermisst, mit dem sich die Lautstärke einfach und intuitiv regeln ließ. Bei der Bedienung des Display sollte der Blick nie länger von der Straße abgewendet werden, um gefährliche Situationen zu vermeiden, also besser die Einstellungen im Stehen vornehmen.

Gut zu wissen:

• Es gibt zwei USB-Anschlüsse zur Aufladung von Smartphones oder anderen Geräten.
• Die Rückfahrkamera befindet sich im Renault-Symbol auf der Heckklappe.
• Der Taster zum Öffnen der Heckklappe liegt etwas versteckt oberhalb des Kennzeichens.

 

 

 

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